Warum ehren wir den heiligen Stephanus in der Weihnachtsoktav?
Der heilige Stephanus war der erste Märtyrer, der für seinen Glauben an Christus starb. Zu jener Zeit war die Kirche "neu geboren", da sie kurz zuvor von Christus gegründet worden war.
Die Feier zu Ehren des heiligen Diakons noch in der Weihnachtsoktav verbindet symbolisch die Geburt Christi mit der Geburt der Kirche. Wie Pater Aaron B. Huberfeld ICRSS betonte, hat das Gedenken an bestimmte Heilige in der Weihnachtsoktav eine alte Tradition:
Die ersten drei Feiertage der Weihnachtsoktav werden seit der Antike begangen. Sie wurden seit jeher fromm als die drei Gefährten bezeichnet. Wir beginnen mit dem heiligen Stephanus, der auf Befehl des Saulus von Tarsus ermordet wurde, dessen Bekehrung wir einen Monat später feiern werden. Stephanus war ein Märtyrer loquendo et moriendo – durch seine Worte und durch seinen Tod. Am nächsten Tag kehren wir zu den weißen liturgischen Gewändern zurück, denn der heilige Johannes ist der einzige Apostel, dessen Gedenken nicht in Rot begangen wird. Er war der einzige Apostel, der seinen Erlöser auf Golgatha nicht verlassen hat, und deshalb beschloss Gott, dass er ein Märtyrer loquendo sed non moriendo – durch seine Worte, aber nicht durch den Tod – sein sollte: Er wurde auf wundersame Weise vor der Hinrichtung bewahrt und beendete sein Leben in Frieden auf der Insel Patmos. Am 28. Dezember feiern wir dann das Fest der Heiligen Unschuldigen Kinder – jener kleinen Kinder aus Bethlehem, die, wie wir im Tagesgebet ihrer Messe beten, Christus non loquendo, sed moriendo – nicht durch Worte, sondern durch ihren Tod - bezeugten, denn sie wurden vom wütenden Herodes getötet, für den Fall, dass eines von ihnen der neugeborene König sein sollte – schrieb Pater Huberfeld auf der Website New Liturgical Movement.
Die Platzierung des Gedenktages des heiligen Stephanus im liturgischen Kalender unmittelbar nach Weihnachten hat einen noch tieferen Grund, der sich durch die Analyse seiner Rede vor dem Sanhedrin erschließt. Darin schilderte Stephanus beinahe die gesamte Heilsgeschichte, beginnend mit den alttestamentlichen Patriarchen Abraham, Isaak, Jakob und Mose. In den Geschichten dieser Gestalten erkennen wir die Vorahnung des verheißenen Messias, der sein Volk erlösen würde...
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