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Leo XIV. kann die Ernennung des Erzbischofs von New York nicht kommentieren

Heute Abend gab Papst Leo XIV. in Castel Gandolfo wieder sein wöchentliches Spontaninterview. Er wurde gefragt, warum er Monsignore Ronald Hicks zum neuen Erzbischof von New York gewählt hat.

Leo XIV. antwortete (Video unten): "Es tut mir leid, dass ich mich unter diesen Umständen hier nicht äußern kann."

Wie gestern bekannt wurde, hat Erzbischof Hicks einen homosexuellen Kanzler für seine ehemalige Diözese Joliet ausgewählt.

Während Papst Leo XIV. es ablehnte, sich zu Angelegenheiten zu äußern, die sein eigenes Haus und seine Verantwortlichkeit betreffen, äußerte er sich ausführlich zu den Verantwortlichkeiten anderer. Einige Zitate:

Weihnachts-Waffenstillstand

"Ich richte erneut diesen Appell an alle Menschen guten Willens: dass wenigstens am Fest der Geburt des Erlösers ein Tag des Friedens eingehalten wird."

"Vielleicht hört man auf uns und es gibt 24 Stunden - einen ganzen Tag Frieden auf der ganzen Welt."

Ukraine

"Zu den Dingen, die mich in diesen Tagen sehr traurig stimmen, gehört die Tatsache, dass Russland offenbar die Bitte um einen weihnachtlichen Waffenstillstand abgelehnt hat."

Gaza

"Vor einer Stunde hatte ich Kontakt mit dem Pfarrer der Gemeinde, Pater Gabriel Romanelli."
"Sie haben in diesen Tagen einen schönen Besuch des Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, erlebt."
"Sie versuchen, das Fest inmitten einer weiterhin sehr prekären Situation zu feiern."
"Hoffen wir, dass das Friedensabkommen vorankommt."

Gesetz zum assistierten Suizid in Illinois

"Ich hatte dieses Thema bereits im November letzten Jahres bei einer Audienz im Vatikan mit Gouverneur J. B. Pritzker sehr deutlich angesprochen."
"Damals lag der Gesetzentwurf bereits auf seinem Schreibtisch."
"Wir waren uns darüber im Klaren, dass die Heiligkeit des Lebens vom Anfang bis zum Ende respektiert werden muss."
"Leider hat er sich aus verschiedenen Gründen entschieden, das Gesetz zu unterschreiben."
"Ich bin sehr enttäuscht darüber."

Bild: Vatican Media, AI-Übersetzung

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kyriake

Ich schätze mal, dass er den Vorgaben seiner Brüder folgen muss....

Josefa Menendez

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.