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Pope Leo XIV delivers Angelus prayer at the Vatican after cancer surgery
Pope greets faithful at first Angelus after …
Pope Leo XIV delivers the traditional Angelus blessing to the faithful in St. Peter's Square in the Vatican five days after his lung cancer surgery.
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Papst beim Angelus: Treue zu Wahrheit und Verantwortung
Mit einem bekannten Jesuswort aus dem Matthäusevangelium hat Leo XIV. an die Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft erinnert. Beim Angelusgebet am Tag nach seiner Entlassung aus der Gemelli-Klinik warnte der Papst vor Heuchelei, Machtstreben und Eigeninteressen. Wer Verantwortung übernehme, dürfe sich nicht von persönlichen Vorteilen leiten lassen, sondern müsse Gottes Gerechtigkeit an die erste Stelle setzen.

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Papst beim Angelus: Treue zu Wahrheit und …
Seit Dienstagvormittag war Papst Leo wegen seiner Krebsoperation in der römischen Gemelli-Klinik, am Samstagnachmittag wurde er entlassen. Zwar wurden alle Audienzen bis zum 20. Oktober abgesagt, den Engel des Herrn mit den Gläubigen auf dem Petersplatz hat der Papst diesen Sonntag aber doch gebetet – zur großen Freude der zahlreich auf dem Petersplatz versammelten Pilger und Menschen weltweit, die sich über TV, Radio und Internet zugeschaltet hatten.
Das Verhältnis zwischen weltlicher Verantwortung und Treue zu Gott
„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört“: Mit diesen Worten aus dem Matthäusevangelium (22,15-21) hat Papst Leo diesen Sonntag das Verhältnis zwischen weltlicher Verantwortung und Treue zu Gott beleuchtet. Jesus habe damit auf eine Fangfrage der Pharisäer reagiert, die ihn mit der Frage nach der Steuerzahlung an den römischen Kaiser in Bedrängnis bringen wollten.
„Die Antwort des Meisters ist klug, denn sie bewahrt ihn vor der Falle und entlarvt die Heuchelei derer, die ihn zu Fall bringen wollen,“ so der Papst wörtlich. „Er bittet sie um die Münze für die Steuer, nämlich einen Denar. Sie geben sie ihm, und Jesus fragt: "Wessen Bild und Aufschrift ist das?" Sie antworten: "Des Kaisers." Da sagt er: "So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!".“
Jesus durchschaut also ihre Absicht und antwortet mit einem Satz, der bis heute Orientierung gibt: Die Verantwortung gegenüber dem Staat hebt die Verpflichtung gegenüber Gott nicht auf.
Ohne Kompromisse leben, frei von schlechten Ambitionen und ungerechten Interessen
Laut Papst Leo zeigt die Antwort Jesu auch, dass Gott mitten in der Geschichte gegenwärtig ist. Menschliche Ämter und gesellschaftliche Pflichten hätten ihren Platz, müssten aber an Wahrheit und Gerechtigkeit ausgerichtet sein. Persönliche Vorteile und Eigeninteressen dürften das Handeln nicht bestimmen.
„In Jesus sehen wir einen Gott, der die Geschichte nicht fürchtet, sondern in sie eintritt, um in ihr zu wohnen. Sein Reich hebt menschliche Ämter und Verantwortlichkeiten nicht auf. Es erfordert jedoch, dass man ohne Kompromisse lebt, frei von schlechten Ambitionen und ungerechten Interessen, und dass man dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit nichts vorzieht.“
Die Zugehörigkeit zu Gott müsse also unser Leben prägen und dem Streben nach Macht und Anerkennung Grenzen setzen, stellte das Kirchenoberhaupt fest.
Wahrhaftig sein, ohne Furcht und Heuchelei, frei für das Gute
Papst Leo lenkte den Blick auch auf die Pharisäer, die Jesus zwar als wahrhaftig loben, ihn jedoch in eine Falle locken wollen. Dieser Widerspruch verdeutliche, wie wichtig es sei, Wort und Tat miteinander in Einklang zu bringen, so der Pontifex.
Wahrheit und Gerechtigkeit dürften weder Angst noch Heuchelei geopfert werden. Die Aufforderung, Gott und dem Kaiser jeweils das Ihre zu geben, werde so zum Maßstab für persönliches und gesellschaftliches Handeln.
„Meine Lieben, eben dies ist das Profil derer, die „dem Kaiser geben, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört“: wahrhaftig sein, ohne Furcht und Heuchelei, frei für das Gute. Beten wir zum Herrn, dass er uns helfe, so zu sein,“ schloss Papst Leo seine kurze Katechese vor dem Angelusgebet an diesem Sonntag.
(vaticannews – skr)

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In his first public event following surgery last Tuesday, Pope Leo XIV reflected on the famous saying of Christ, “Render to Caesar the things that are Caesar’s, and to God the things that are God’s”, explaining that Jesus is calling us “to be truthful, free from servile fear or hypocrisy, free to do good”.
By Christopher Wells
Pope Leo XIV prayed the Angelus with the faithful in St Peter’s Square on Sunday, his first scheduled event since being released from Rome’s Gemelli Hospital on Saturday following surgery to remove a portion of his right lung.
Thousands of pilgrims and visitors were present in the Square to greet the Holy Father and join him for the weekly Marian devotion.
'Render unto Caesar'
In his reflection ahead of the Angelus, Pope Leo commented on “one of Jesus’ best known sayings: ‘Therefore render to Caesar the things that are Caesar’s, and to God the things that are God’s’.”
Jesus’ was responding to a question about taxes that was intended to trap him. But “the Teacher’s response” the Pope said, “is astute, for it allows him to avoid the trap and exposes the hypocrisy of those who seek to put him to the test”.
Pope Leo draws out the conclusion we should come to when reading this passage: “In Jesus, we contemplate a God who is not afraid of history, but comes instead to dwell within it. His kingdom does not abolish human roles and responsibilities”.
Be truthful, free to do good
Instead, the Pope continued, Jesus calls us “to live without compromise, free from selfish ambitions and unjust motives, seeking above all the Kingdom of God and His righteousness”. At the same time, the Pope notes that hypocrisy of those in the Gospel who praised Jesus, “even though their intentions are far from good”.
Summing up, Pope Leo explained, “This is precisely what it means to ‘render to Caesar the things that are Caesar’s, and to God the things that are God’s’: to be truthful, free from servile fear or hypocrisy, free to do good”.