Irlmaiers Countdown:
»Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie.
Dann folgt ein Glaubensabfall, wie nie zuvor.
Darauf eine noch nie da gewesene Sittenverderbnis
Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.
Es herrscht eine hohe Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
Bald darauf folgt die Revolution.
Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.«
(Alois Irlmaier, 1952)
Sein Ende fände der Krieg durch die dutzendfach prophezeite „3-tägige Finsternis“. Darunter ist eine weltweite, kosmische Katastrophe zu verstehen, die den Dritten Weltkrieg zum Abschluss bringen, und 72 Stunden dauern soll. Neben Irlmaier wurde sie dutzendfach durch alle Jahrhunderte in allen christlichen Ländern geschaut, hier exemplarisch der Österreicher Josef Stockert (1947):
»So sah ich Todesengel ausziehen und ihre Giftschalen über die gesamte Menschheit ausleeren. Ganze Völker werden sterben. Die große Katastrophe wird natürlich beginnen und übernatürlich enden. Denkt daran, was das heißt, NATÜRLICH und ÜBERNATÜRLICH! Gott wird selbst eingreifen. Die Erde wird aus ihrer Bahn geworfen und die Sonne wird ihr keinen Schein mehr geben. Finsternis wird sein auf dem ganzen Erdball 72 Stunden lang. In dieser Finsternis wird kein Licht brennen, außer dem Licht des Glaubens und geweihter Kerzen, das jedem erhalten bleibt, der die Bitte der Gottesmutter treu erfüllt hat. Die wahren Christen werden in dieser Zeit Fenster und Türen schließen und verhängen und sich um das Kreuz und das Bild der seligsten Jungfrau im Gebet versammeln. Schauet nicht hinaus und seid nicht neugierig, was draußen vorgeht, sonst müßt ihr sterben! Zwei Drittel der Menschheit wird von der Erde genommen sein ... Es wird nun eine fruchtbare Friedenszeit sein.« Das Nachwort des Sehers lautet: »Als ich das furchtbare Strafgericht Gottes geschaut hatte, war ich innerlich gebrochen. Es vergingen Tage, Wochen und Jahre, und so oft ich an jene furchtbare Nacht dachte, war ich aufs neue gebrochen.«
Wertet man die dutzenden Schauen der Finsternis aus, so lässt sie sich naturwissenschaftlich erklären. Die erdnahe Passage eines großen Himmelskörpers und die von ihm ausgelösten Naturkatastrophen würden alle Kampfhandlungen beenden, und sein Staub die Atmosphäre für 3 Tage verdunkeln und vergiften... So lange dauert es, bis der Staub sich sprichwörtlich gelegt hat.
In den ausgelösten Naturkatastrophen würden alle verdorbenen Menschen und Feinde Christi (und Marias) ihr Ende finden. Die beschriebenen Katastrophen der dreitägigen Finsternis (und der Bibel) folgen dabei einer verblüffenden Strategie: so würde der große Himmelskörper, den die Offenbarung Wermut nennt, zunächst heftigste atmosphärische Störungen verursachen, wie Blitz, Donner und Sturm. In diesem Unwetter würde dann Christus persönlich am Himmel erscheinen um sein Gericht über die Lebenden zu eröffnen. Die Verhandlung ist auf 72 Stunden angesetzt. Er stünde neben einem großen Kreuz, das man zuvor einige Tage am Himmel hat stehen sehen, so dass den Menschen eine letzte Gelegenheit gegeben wird, zu bereuen und zu beichten. Das Gewitter wird heftiger, es setze ein gewaltiger Hagel ein, spätestens jetzt würden die Menschen Schutz suchen. Die Gläubigen wie auch die Verdammten.
Wermut nähert sich immer weiter, und löst nun neben atmosphärischen auch tektonische Störungen aus: gewaltige Erdbeben („da ward ein großes Erdbeben“) , Tsunamis und Vulkanausbrüche, ein großer Teil des Himmelskörpers breche ab und stürze in den Ozean, was nochmals gewaltige Fluten verursacht („und etwas, das aussah wie ein brennender Berg, stürzte ins Meer“).
Während seiner Passage brechen die Gravitationskräfte den Himmelskörper in zehntausende Meteoriten, die auf die Erde niederprasseln („und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde“). Sie lösen Brände aus und auch Wermut selbst wird durch Reibungshitze für extreme Temperaturen sorgen.
Die giftige Atmosphäre durch den Kometenstaub würde die meisten Opfer fordern. Das Sonnenlicht erreicht die Erde für 72 Stunden nicht mehr, so dicht ist die Atmosphäre mit Staub erfüllt („die Sonne ward schwarz“).
Wer erfolgreich vor den Katastrophen Schutz gefunden hat, aber von Gott verworfen wurde, wird nun vom Fürsten dieser Welt und seinen Engeln getötet und an einen höchst unerfreulichen Ort gebracht. Deshalb die Weisung an die Gläubigen, nicht aus dem Fenster zu schauen. Der Anblick der Hölle ist den Atheisten vorbehalten. Bleibt als Letztes noch der etwas kryptische Satz: „Der Himmel wurde weggezogen... alle Berge und Inseln wurden von ihrer Stelle gerückt“. Erklärung: Die Erdachse neigt sich, dadurch wandern alle Sterne schlagartig zur gleichen Zeit, und das gesamte Firmament wird quasi „weggezogen“. Durch die neue Erdneigung wandern auch alle Kontinente. Danach ist folglich „kein Berg und keine Insel mehr an ihrem alten Platz.“
Die Prophezeiungen sprechen übereinstimmend nicht vom „Weltuntergang“, sondern im Gegenteil von einer goldenen Epoche nach Krieg und
Finsternis. Vielmehr ebneten diese Katastrophen den Weg für eine in Teilen überlebende Menschheit, frei vom Einfluss verdorbener Menschen (Friedensreich). Dazu Irlmaier: „Wenn alles vorbei ist, da ist ein Teil der Bewohner dahin und die Leute sind wieder gottesfürchtig. Die Gesetze, die den Kindern den Tod bringen, werden ungültig nach der Abräumung. Friede wird dann sein und eine gute Zeit. Wer’ s erlebt dem geht’ s gut, der kann sich glücklich preisen."
Auf der Homepage kann man sich in Ruhe informieren und selbst ein Bild machen, ob man dieser Interpretation zustimmen mag. Ich freue mich auf rege Diskussion.
Die Dreitägige Finsternis