Klaus Elmar Müller

Massaker an Juden in Australien am Chanukka-Fest/Wieso gibt es Juden in Australien?/Was ist Chanukka?

Die ersten Juden kamen als englische Strafgefangene im Jahre 1788 nach Australien. Wie die Katholiken mussten sie zunächst die anglikanischen Gottesdienste besuchen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich langsam ein jüdisches Leben. Jüdische Einwanderer waren sogar im 20. Jahrhundert keineswegs willkommen, sogar jene nicht, die aus Nazideutschland kamen.

Chanukka („Einweihung“) erinnert an die neue Weihe des Jerusalemer Tempels im Jahre 164 vor Christus, nachdem eine Zeusstatue aus dem Tempel entfernt worden war.
Die Juden begehen das häusliche Fest mit einem Leuchter, weil damals durch ein Wunder der Tempelleuchter trotz mangelnden Öles acht Tage lang brannte.

Bei der diesjährigen Chanukka-Feier an einem australischen Strand erschossen zwei Islamisten, Vater und Sohn, 15 Menschen, darunter ein siebenjähriges Mädchen und einen Überlebenden des Holocaust, weil er mit seinem Körper seine Frau beschützte.

Ein wagemutiger Moslem friedlicher Gesinnung überwältigte unter Einsatz seines Leben den älteren Terroristen, während dessen Sohn noch auf ihn schoss und ihn verletzte.


Friedlich gesonnene muslimische Iraner vermuten den iranischen Staat als Auftraggeber und solidarisieren sich im Internet mit den jüdischen Opfern.

Das markante Opernhaus von Sydney/Australien zeigt nach dem Terroranschlag einen Chanukka-Leuchter.
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Bethlehem 2014

Leider scheinen sich hier nicht viele dafür zu interessieren?