hiti

Wir kennen die Stelle aus Lukas 2,22-40:
... brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen...
Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm...
Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel...
Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele zu Fall kommen und aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird, und deine Seele wird ein Schwert durchdringen.
Damals lebte auch Hanna,...
Zu derselben Stunde trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten...
Soweit die Erzählung. Etwas wird nicht angesprochen. Was könnte das bedeuten?

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Franz Xaver

Mein Gott, danke für die Gelegenheit kennen zu lernen, wie man eine bildliche Darstellung zerreden kann.

hiti

Der Priester, der den Ritus vollzog, wird hier nicht erwähnt, wohl aber Simeon und Hanna.
Die Vermutung liegt nahe, dass der Priester im kleinen Kind nicht den lang ersehnten Erlöser erkannt hat. Und so war es auch, als Jesus predigte: Abgelehnt wurde er genau von denen, die glaubten, die geistlichen Führer des Volkes zu sein, jene, die die Schrift genau kannten und peinlich genau auf die Riten achteten. Aber er passte nicht zu ihren Vorstellungen...
Heute im Evangelium ist vom 1. Gebot die Rede, Gott lieben mit GANZEM Herzen, GANZER Seele, GANZEM Verstand... Wer das NICHT tut, läuft Gefahr, Gott NICHT zu erkennen. RITEN und die KENNTNIS der Schrift genügen nicht! Das HERZ muss bei Gott sein! HANNA und SIMEON waren solche, die mit GANZEM Herzen Gott suchten und dienten.
DESHALB erkannten sie im Kind den Herrn, weil Gott es ihnen offenbart hat!

hiti

Tut mir leid, hab mich schlecht ausgedrückt.
Es fehlt die eigentliche Handlung und der Priester, vor allem!
Was könnte das zu bedeuten haben?

Warum/wozu braucht's da einen Priester?

hiti

Der wird wohl die vorgeschriebene Weihe vollzogen haben...

Franz Xaver

Der hiti, plappert und schreibt in Unkenntnis und insinuiert ein Erfordernis eines Priesters.
Tatsache ist, dass "die Beschneidung heute in der Regel von einem Arzt unter Anwesenheit eines Rabbiners durchgeführt wird.Früher kam es mancherorts dazu, dass der eigene Vater die Beschneidung seines Sohnes durchgeführt hatte, doch dazu musste dieser über das nötige Fachwissen verfügen und amtlich dazu befähigt sein. Heute ist es besonders in den orthodoxen Gemeinden noch üblich, dass die Beschneidung vom sogenannten Mohel, einem Beschneider, praktiziert wird. Die Mohalim, die heute ausgebildet werden, sind mancherorts Ärzte. Der Mohel selbst muss aber kein Arzt sein, jedoch muss er sich nach seiner Ausbildung zum Beschneider Prüfungen über rituelle Vorschriften und medizinisches Fachwissen vor dem jeweiligen Rabbinat und einem Gremium, bestehend aus Ärzten und Fachpersonen, unterziehen. Die Funktion des Mohels ist jedoch kein Amt, welches er in der Gemeinde innehat. Natürlich kann er aber neben
seiner Funktion als Mohel ein Amt in der Gemeinde bekleiden.
De Vries, Jüdische Riten,
Blaschke, Beschneidung, 4.
De Vries, Jüdische Riten, 194f.
Dexinger, Beschneidung, 723."

hiti

Darf ich Ihnen einen gutgemeinten Rat geben: Lesen Sie bitte zu Ihrem Nutzen langsam und aufmerksam das früher hier eingestellte Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer durch. Alles Gute!

Franz Xaver

Und, zur Sache haben Sie nichts zu schreiben?

hiti

Nein

Franz Xaver

Warum überrascht das jetzt nicht?!

hiti

Lieber Franz?, einmal werfen Sie mir vor, alles zu zerreden, dann Geplapper und Unkenntnis. Was soll ich da noch schreiben? Ich habe dazu nichts mehr zu sagen.
Hier im Forum gibt es so manche Schriftkundige, fragen Sie diese nach ihrer Meinung...

Franz Xaver

Lieber hiti, vorerst möchte ich doch - bei aller Kritik - nicht hinter dem Berg halten, dass ich Ihre Beiträge grundsätzlich begrüße und für eine Bereicherung halte. Zum gegenständlichen Beitrag - Darstellung des Herrn und seine Beschneidung - richtet sich meine Kritik darauf, dass - so habe ich das zumindestens aufgefasst - Sie aus einer bildlichen Darstellung eine Nichtanwesenheit eines Ritus vollziehenden Priesters angesprochen haben. Daraufhin habe ich eine dem Bild unpassende Zerredung der Darstellung empfunden, recherchiert und festgestellt, dass ein ritueller Vollzug einer Beschneidung gar keinen Priester erfordert. Deswegen habe ich Ihre Kommentare als verfehlt und die bildliche Darstellung als zerredend kritisiert. Wenn ich Sie beleidigt habe, so tut mir das leid.

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