Ex-Merkel-Berater warnt: „Soll damit von innenpolitischen Problemen abgelenkt werden?“
Der frühere Merkel-Berater Erich Vad warnt vor einem gefährlichen Kurs: Kriegswirtschaft als Antwort auf wirtschaftlichen Abstieg könne Europa politisch destabilisieren und in einen Krieg führen.
Deutschland rüstet auf. Milliarden fließen in die Verteidigung, Unternehmen stellen auf Rüstungsgüter um und Politiker sprechen offen von Kriegswirtschaft. Der ehemalige Bundeswehrgeneral und frühere Militärberater von Angela Merkel, Erich Vad, hält diesen Kurs für gefährlich – wirtschaftlich, gesellschaftlich und sicherheitspolitisch.
Ja, wir reden nicht nur von Stagnation, sondern von einem echten wirtschaftlichen Einbruch. Die Arbeitslosenzahlen werden die Drei-Millionen-Marke deutlich überschreiten. In diesem Zusammenhang entsteht der Eindruck, dass Kriegswirtschaft, also das Ablösen der freien, sozialen Marktwirtschaft durch eine auf Krieg hin ausgerichtete, staatliche Planungswirtschaft, auch …Mehr
Wie Recht er hatte - bereiten wir uns vor!
Eine Revolution ist ein grundlegender und nachhaltiger struktureller Wandel eines oder mehrerer Systeme, der meist abrupt oder in relativ kurzer Zeit erfolgt.
Diesmal wird die Revolution durch die Aufstellung des Feldzeichens eingeleitet!
“Signum regnum“
Diese Revolution ist:
Der Einzug der Herrlichkeit des Herrn
und die Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit.
Das Aussehen der Gestalt der Herrlichkeit des HERRN:
- Ein blauer Thron
oberhalb des Thrones
- die Gestalt eines Menschen
ringsum oberhalb seiner Hüften
- ein Feuerkranz wie glänzendes Metall
ringsum unterhalb seiner Hüften
- Feuer mit einem hellen Schein
- der helle Schein hat das Aussehen eines Regenbogens
Warum sehen europäische Eliten diese Gefahr nicht?
Schauen Sie sich Großbritannien, Frankreich und Deutschland an, unsere „Coalition of the Willing“ für eine harte politische Gangart mit Russland. Alle drei Länder – Frankreich ist bereits zahlungsunfähig – haben stagnierende oder schrumpfende Volkswirtschaften, erhebliche Migrationsprobleme, starken innenpolitischen Druck durch wachsenden Rechtspopulismus in Europa. Die Regierungschefs liegen gleichermaßen schlecht in den Umfragen und würden nach Lage der Dinge die nächsten Wahlen nicht gewinnen. Die harte politische Gangart nach außen lenkt von innenpolitischen Problemen ab. Wir reden nur noch über: Waffen, Russland, Bedrohung. Der wirtschaftliche und soziale Verfall unserer Gesellschaften verschwindet weitgehend aus der öffentlichen Debatte.
Widerspricht eine Kriegswirtschaft den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft?
Absolut. Sie führt zwangsläufig zur Verknappung ziviler Güter, zu erheblichen Wohlstandsverlusten, vor allem zu massiver Beanspruchung und Indienststellung der Zivilgesellschaft. Da kommt man nicht mehr mit Freiwilligkeit hin, sondern man muss Menschen faktisch dazu bewegen oder zwingen, in die Rüstungsindustrie zu wechseln.
Die Ausrufung des sogenannten Spannungsfalls nach Artikel 80a des Grundgesetzes wird bereits von Politikern der Regierungskoalition angemahnt. Sie ist logische Folge einer Einschätzung, dass wir uns bereits im Krieg beziehungsweise in einer Art Vorkrieg mit Russland befänden. Dadurch würde die Notstandsgesetzgebung aktiviert; es hätte eine Mobilisierung der Zivilgesellschaft sowie eine weitgehende Notstandsregierung auf Zeit mit umfassender politischer Kontrolle über die Menschen zur Folge. Auf den ersten Blick ließen sich dadurch „zwangsweise“ Vollbeschäftigung erzielen und gleichzeitig gesellschaftliche Probleme wie Migration oder der wachsende Rechtspopulismus in Deutschland politisch in den Griff bekommen, aber eben nur scheinbar, nur kurzfristig, nicht nachhaltig und: mit fatalen Konsequenzen. Wenn das der Plan der Regierung wäre, wäre das alles sehr kurzsichtig gedacht.